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Studienfahrten 2019


21.02.2019

Berichte zu den Studienfahrten der Fachoberschulen im Jahr 2019:

 

Studienfahrt Matrei/Osttirol

 

Auf unserer Fahrt nach Matrei, welche Freitagabend am ZOB Hannover begann, durfte ein kleiner Zwischenstopp in Italien nicht fehlen. Die Busreise dauerte damit insgesamt über 14 Stunden und die Bustoilette funktionierte leider auch nicht einwandfrei ... Trotz dessen erreichten wir das Hotel „Hohe Tauern“ pünktlich zum Frühstück. Dort erwartete uns die nächste Enttäuschung: DAS ESSEN! Die Semmeln mit Mortadella kamen bei den meisten nicht gut an.

Die Müdigkeit war uns ins Gesicht geschrieben und die Aussicht auf Schlaf schien weit entfernt. Direkt nach dem Frühstück ging es zum Depot unseres Skigebiets, wo wir Skischuhe, Ski und Stöcke ausgeliehen haben. Durch die fehlende und unstrukturierte Organisation des Skidepots verzögerte sich der Einzug in unsere Zimmer und die Hoffnung auf Schlaf immer weiter.

Nach dem Mittagessen konnten wir dann endlich unsere Zimmer beziehen und unser Warten wurde mit großen Balkons, schönen Zimmern und einer atemberaubenden Aussicht auf die Berge belohnt. Zum Abschluss des Tages gab es noch eine kleine, lustige Matrei-Rallye, welche von einigen Schülern geplant wurde. Die anstrengende Rallye wurde zum Schluss mit einer wunderschönen Aussicht von der Kapelle auf dem Berg aus über ganz Matrei belohnt. Abschließend konnten wir endlich schlafen gehen oder den Abend anders nutzen.

Am Sonntag ging es dann das erste Mal auf die Piste. Schon nach den ersten Minuten gab es mehrere Anwärter auf den Titel des Pistendullis 2019, welcher immer jeden Abend nach dem Essen gekrönt wurde. Nach dem ersten anstrengenden aber lehrreichen Skitag durften wir zusätzlich noch den wohl steilsten und höchsten Berg in Matrei hochwandern, um dann später „gemütlich“ und verschwitzt auf der Hütte zusammenzusitzen. Nach dem entspannten Abend auf der Hütte sind wir in Teams gemeinsam den Berg auf Schlitten wieder heruntergerodelt. Spätestens jetzt ist die Laune aller Teilnehmer merklich gestiegen.

Die nächsten Skitage verbrachten wir in kleinen, gemischten Gruppen, welche nach den Fahrkünsten der einzelnen Schüler aufgeteilt wurden. In den Gruppen hat man von Tag zu Tag immer mehr und größere Fortschritte gesehen. Die Fortschritte zu den immer schwerer werdenden Pisten, von Piste blau 2A, zu den roten Pisten und dann bis zu den schwarzen Pisten, forderten jeden einzelnen einiges ab und „belohnten“ uns dafür mit blauen Flecken, Muskelkater aber auch mit neuen persönlichen Erfolgen und lustigen Stories der Pistendullis.

Die ersten Tage unserer Skifahrt nach Matrei waren anstrengend, aber hauptsächlich lustig mit stetiger guter Laune in den Gruppen und mit tollen und entspannten Lehrern. Wir hoffen, dass die nächsten Tage so bleiben!

 

Julia, Weronika, Antonia, Emely

 

Teil 2:

Unsere Hoffnung wurde bestätigt: Die gute Stimmung hielt sich bis zum letzten Tag!

Um allen unterschiedlichen Leistungsniveaus der Lernenden gerecht zu werden, wurden die Gruppen teilweise neu gemischt. So konnten schon am 4. Skitag mehrere „Anfänger“ in der fortgeschrittenen Gruppe mitfahren und zeigen, was sie bereits in der kurzen Zeit gelernt haben. Aber auch in allen anderen Gruppen, konnte man weiterhin positive Entwicklungen verfolgen.

Im Laufe der Woche wurde die fortgeschrittene Gruppe auf die bevorstehende Leistungsprüfung vorbereitet. Der Mittwoch stand uns zur freien Verfügung. Manche nutzten diesen Tag als Ruhepause, aber viele nutzten auch das Angebot mit in das benachbarte Skigebiet „Kals“ zu fahren.

Am Mittwochabend wurden noch die letzten Tipps und Verbesserungsvorschläge zum Feinschliff der Technik gegeben, damit alle mit einem guten Gefühl in die Prüfung gehen konnten. Am nächsten Morgen wurde dann die besagte Prüfung an einer uns bekannten Piste mit nur guten Ergebnissen durchgeführt. Am selben Tag mussten noch alle fortgeschrittenen Schüler/Innen ein Micro-Teaching in einer kleinen Gruppe, welche immer aus 4-5 Anfängern bestand, durchführen. Aber auch dies hat allen Beteiligten im Nachhinein viel Spaß bereitet.

Leider ließ sich das sonst so sagenhafte Winterwetter mit Sonnenschein und blauem Himmel am Freitag nicht blicken. Uns erwarteten viel Neuschnee und eine eingeschränkte Sicht durch massive Schneeverwehungen. Das hielt unsere motivierten Gruppen nicht vom Skifahren ab und wir wagten uns in das Unwetter hinaus.

Am Samstagmorgen ging es dann direkt nach dem Frühstück mit einem Bus zurück in die Heimat, welche wir nach anstrengenden 13 Stunden erreichten.

Bis auf einige Blessuren und einer etwas ernsthafteren Verletzung haben alle die Studien-Skiwoche mit Freude, guten und lustigen Erinnerungen überstanden.

 

 

Studienfahrt Krakau/Polen

 

Nach einer anstrengenden zwölfstündigen Busfahrt sind wir in Polen bei unserem Hotel angekommen. Anschließend hatten wir Zeit unsere Umgebung zu erkunden, da wir für den restlichen Tag keinerlei Programm hatten. Durch die anstrengende Busfahrt waren die meisten am Abend ziemlich müde, weshalb sich an diesem Abend jeder recht früh ins Bett begeben hat.

Am nächsten Morgen stand eine Stadtführung auf dem Plan. Während dieser Führung bekamen wir einen besseren Blick dafür, was Krakau alles zu bieten hat. Durch das durchgehend gute Wetter mit sonnigen 16° C hat niemand gefroren.

Nach der morgendlichen Stadtführung trafen wir am Nachmittag eine Zeitzeugin aus der Zeit des Krieges. Sie hat uns nähere Einblicke gegeben, wie ihr Leben im KZ war. Außerdem gab sie Auskünfte darüber, was uns am nächsten Tag bei unserem Ausflug nach Auschwitz erwartet.

Am nächsten Tag erfolgte nun unser Ausflug in das Konzentrationslager nach Auschwitz. Nach einer anderthalbstündigen Busfahrt kamen wir zunächst im Stammlager an. Dort bekamen wir einen detaillierten Einblick in das Leben, welches die Menschen dort führen mussten. Im Gegensatz zu Birkenau war das Stammlager noch gut erhalten. In Birkenau bekamen wir einen Überblick davon, wie groß das gesamte Gebiet war. Ebenfalls sah man in Birkenau den Bahnsteig, an dem die Gefangenen ankamen.

Am nächsten Tag besuchten wir das Salzbergwerk in Krakau. Zu Beginn der Führung mussten wir eine 400 Stufen lange Treppe heruntergehen. Nach der zweistündigen Führung hatten wir den restlichen Tag Freizeit.

Wir bedanken uns bei den Lehrkräften für eine tolle Studienfahrt.

 

Alexander und Christian, FW28A

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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