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Klassenfahrt der VFA nach Berlin


11.09.2019

Tag 1 - Mittwoch

Nachdem wir selbstständig die letzten Koffer in den Stauraum des Busses verstaut hatten und auch der letzte Trödler den Weg zum Bus fand, ging es in einer vierstündigen Fahrt Richtung Berlin. An dieser Stelle danken wir der Klimaanlage für ihre Bemühungen.

In Berlin angekommen, haben wir teilweise unsere Zimmer im A&O-Hostel beziehen dürfen und haben uns dann direkt auf den Weg zum Bundesrat gemacht. Während zwei Klassen im Bundesrat waren, hat die andere Klasse eine Stadtrallye durch Berlin unternommen. Im Bundesrat gab es eine kurze Besichtigung der Räumlichkeiten und anschließend haben wir an einem Planspiel teilgenommen, welches eine Bundesratssitzung simulierte. Nach der hitzigen Debatte über die Thematik der Massentierhaltung kam die Mehrheit zu dem Ergebnis, dass die Massentierhaltung künftig abgeschafft werden sollte.

Die nun anstehende Freizeit nutzen einige, um einen kleinen Snack zu sich zu nehmen und diverse Sehenswürdigkeiten aufzusuchen. Am späten Nachmittag trafen wir uns alle vor den „Sicherheitsschleusen“ des Reichstagsgebäudes. Nachdem fast alle problemlos durch die Kontrolle geführt wurden, konnte nun die Erkundung des Reichstages beginnen. Zu unserer Enttäuschung konnten wir den Plenarsaal wegen Umbauarbeiten nicht betreten. Nach einem ausführlichen Vortrag eines Mitarbeiters des Bundestages ging es auf die Kuppel und wir erblickten dort eine wunderbare Aussicht auf die Hauptstadt.

Zum Abschluss des ersten Tages trafen sich alle auf ein kühles Getränk auf der Dachterrasse des Hostels.

 

Tag 2 - Donnerstag

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hostel, wo man ein paar verschlafene Gesichter gesehen hat, fuhren wir mit unserem Reisebus um 10:00 Uhr zum Stasigefängnis Hohnschönhausen.

Alle Klassen erhielten eine Führung durch die Gebäude und Gefängniszellen. Eine Klasse hatte das „Glück“ eine Führung mit einem Zeitzeugen zu erhalten. Er berichtete sehr emotional und mitreißend über seine Erlebnisse und den allgemeinen Ablauf von der Festnahme bis hin zur Entlassung aus dem Gefängnis. Da die Einrichtungen im Stasigefängnis gut erhalten geblieben sind, fühlte man sich selbst ein wenig wie ein Gefangener der Stasi.

Anschließend erlebten nun die zwei anderen Klassen die aufregende Rallye durch die historische Mitte Berlins mit kreativen Aufgaben, welche wir zu lösen hatten. Von Fotos von verschiedenen Bauwerken in Berlin bis hin zu wissenschaftlichen Fragen über die Kultur Berlins war alles dabei.

In der Zwischenzeit hatte die Klasse V3 das Vergnügen im Rahmen des Planspiels im Bundesrat über die Einführung einer Führerscheinprüfung ab 70 kontrovers und kreativ zu diskutieren.

Den letzten Abend haben wir gemeinschaftlich auf der Terrasse des Hostels ausklingen lassen.

 

Tag 3 - Freitag

Nach einem ausgiebigen Frühstück war es soweit, alle mussten aus den Zimmern auschecken. Ein letztes Mal hieß es für uns die Ohren zu spitzen und aufmerksam zuzuhören. Das Verkehrsministerium war unser Ziel.

In dem imposanten Atrium lauschten wir den Worten der Referentin aus der Öffentlichkeitsarbeit. Obwohl die Fragen der Teilnehmenden nur teilweise beantwortet werden konnten und das Thema „Mobilität der Zukunft“ leicht verfehlt wurde, war es trotz dessen ein interessanter Vortrag. Zusätzlich wurden wir durch einen weiteren Beitrag über das Thema „Verkehrsministerium auf Social Media Netzwerken“ beglückt.

Einige Toilettengänge später fanden alle ein letztes Mal den Weg in unseren liebgewonnen vollklimatisierten Bus. Auf der turbulenten Rückfahrt wurde die Stadtrallye ausgewertet und mit schmackhaften Preisen belohnt. Nach vielen schweißtreibenden Stunden erreichten wir viereinhalb Stunden später unseren Heimathafen Hannover.

Wir waren alle sehr erschöpft, aber glücklich. Alles in allem war es trotz der heißen Tage eine unvergessliche Fahrt, die die Klassengemeinschaft (weiter) zu einer Einheit geformt hat.

Wir bedanken uns bei dem Busfahrer, unseren Lehrerinnen und Lehrern, dem A&O Hostel, allen restlichen Beteiligten und besonders bei dem Zeitzeugen Herrn Körner aus dem Stasi-Gefängnis.

 

 

 

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