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Schulprogramm


1. Profil

Die Hannah-Arendt-Schule ist ein anerkanntes Kompetenzzentrum der Region Hannover für die Grund- und Ausbildung in den Berufsfeldern Wirtschaft, Recht und Verwaltung. Seit August 2005 ist ihr Standort in der Lavesallee 16, 30169 Hannover.

Unsere Schule existiert seit 1995 und trägt seit 1998 den Namen „Hannah-Arendt-Schule“. Eine Erziehung zu verantwortlichem Handeln entspricht nicht nur dem Geiste des Niedersächsischen Schulgesetzes, sondern trägt auch der Forderung unserer Namensgeberin Hannah Arendt Rechnung, die die individuelle Verantwortung in den Mittelpunkt des menschlichen Handelns gestellt hat.

Das verkehrsgünstig gelegene Schulgebäude wurde im Jahr 2005 vollständig saniert. In hellen, großen Räumen, die farblich angenehm gestaltet und mit neuem Mobiliar ausgestattet sind, findet der Unterricht unter Einsatz moderner Medien statt. Eine freundliche, geräumige Cafeteria mit einem umfangreichen Angebot an frischen Snacks und ein Schulhof im Grünen bieten den Schülerinnen und Schülern einen erholsamen Aufenthalt außerhalb des Unterrichts.

 Im laufenden Schuljahr werden ca. 2000 Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Schulformen unterrichtet. Das Kollegium besteht aus 75 Kolleginnen und Kollegen. An unserer Schule sind eine Sozialarbeiterin, drei Sekretärinnen und ein Hausmeister beschäftigt. Geleitet wird die Hannah-Arendt-Schule von Herrn OStD Dr. Fritz Michler; Stellvertreterin ist Frau StD Gerlinde Dietrich-Zander. Zur erweiterten Schulleitung gehören 5 Koordinatoren.

Unser aktuelles Bildungsangebot finden Sie hier per Klick!

Zu den einzelnen Schulformen finden Sie weitere Hinweise auf unseren Informationsblättern z. B. auch zur Möglichkeit einer Verkürzung der Ausbildungszeit.

In der Berufsschule findet der Unterricht in Absprache mit den Partnern des dualen Systems statt. Der Unterricht wird sowohl wöchentlich an ein bis zwei Tagen als auch im Blockunterricht erteilt. Die Unterrichtsorganisation ermöglicht das ständige Eingebundensein in die betrieblichen Arbeitsabläufe sowie einen sinnvollen Einsatz in die Dienstpläne der entsprechenden Ausbildungsbehörden. Dies erhöht die Ausbildungsbereitschaft.

Durch den ständigen Dialog mit den Partnern wird eine fortlaufende Anpassung des Bildungsangebotes an die Anforderungen der Berufswelt gesichert.

Unsere Partner sind

  • die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler,
  • die abgebenden allgemeinbildenden Schulen,
  • die Praktikumsbetriebe,
  • die Ausbildungsbetriebe,
  • der Schulträger,
  • die betrieblichen Schulungseinrichtungen,
  • die für die Prüfung zuständigen Institutionen,
  • die Berufsbildungsausschüsse,
  • die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hannover,
  • die Polizei und
  • die Evangelische Akademie Loccum/Jugendbildungsarbeit.

2. Ziele

 Unsere Schüler sollen befähigt werden, ihre Zukunft eigenverantwortlich zu gestalten. Im Sinne von Hannah Arendt bedeutet dies, die Fähigkeit zu entwickeln, berufliche, gesellschaftliche und private Lebenssituationen wachsam zu verfolgen, zu analysieren und Stellung zu beziehen. Gerade Heranwachsende sind diejenigen, die so handelnde Menschen werden sollen und sich darin üben müssen.

Neben einem hohen Maß an Fachkompetenz soll den Schülerinnen und Schülern ein sicherer Umgang mit zeitgemäßen Medien zur Informationsbeschaffung und Informationsbearbeitung und zur Präsentation von eigenen Ergebnissen vermittelt werden. Darüber hinaus sollen sie ihre Stärken und Schwächen erkennen und gesteckte Ziele selbständig erreichen. Sie erweitern durch Teamarbeit ihre Sozialkompetenz.

Das Kollegium gestaltet die berufliche Bildung aktiv mit, indem es auf das Berufsleben vorbereitet, studien- und berufsbezogene Qualifizierungsprozesse initiiert und begleitet. Somit ist sichergestellt, dass die Schülerinnen und Schüler die gewünschten Abschlüsse erreichen können.

Wir unterrichten an unserer Schule verschiedene Schülergruppen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Biographien (z. B. Klassen mit Hauptschulabsolventen im Vollzeitbereich und Abiturientenklassen im Berufsschulbereich). Folglich verstehen wir es als unsere besondere Verpflichtung, unsere Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Möglichkeiten zu fördern und zu fordern.

3. Pädagogische Grundsätze

Die Berücksichtigung von derzeitigen bzw. zukünftigen Berufssituationen der Schülerinnen und Schüler ist grundsätzliches Unterrichtsprinzip. Bei der Vorbereitung und Umsetzung von Unterrichtsprozessen wird das pädagogische Leitprinzip der Schülerorientierung berücksichtigt. Das bedeutet, dass bei pädagogischen und didaktischen Fragen der Unterrichtsgestaltung die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund stehen.

Die Schülerinnen und Schüler der Berufsschulklassen erhalten eine berufliche Handlungskompetenz, um die Aufgaben im Bereich ihrer Betriebe verantwortungsbewusst und kundenorientiert wahrzunehmen. Zudem erhöhen berufsspezifische Zusatzqualifikationen die Einstellungschancen unserer Schülerinnen und Schüler auf dem Arbeitsmarkt.

Im Vollzeitbereich wird die Vermittlung der beruflichen Handlungskompetenz durch Projektunterricht, die Simulation wirtschaftlicher Prozesse und das tatsächliche Arbeiten in einem Schülerunternehmen ergänzt. Die Organisation, Durchführung und Betreuung von Praktika im Berufsfachschulbereich bei ortsansässigen Betrieben soll die Chancen unserer Schülerinnen und Schüler auf einen Arbeitsplatz erhöhen.

Um den individuellen Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, bieten wir zusätzlich in allen Bereichen Förderunterricht an.

In vielen Bereichen unserer Schule sollen gleiche Klassenarbeiten gewährleisten, dass die festgelegten Qualitätsstandards erreicht werden.

Neben dem Lernen im Rahmen des Stundenplans werden weitere Möglichkeiten zur Erreichung der angestrebten Kompetenzen angeboten. In diesem Zusammenhang initiieren die Lehrkräfte

  • projektbezogene Arbeitsgemeinschaften,
  • Erkundungen von Unternehmen und Behörden,
  • Theaterbesuche,
  • Besuche gesellschaftlicher und politischer Einrichtungen,
  • Tages-, Klassen- und Studienfahrten sowie Unterrichtsgänge und
  • Abschlussfeiern.

Die Lehrerinnen und Lehrer nutzen interne und externe Fortbildungsangebote, um den beruflichen und gesellschaftlichen Anforderungen gerecht werden zu können.

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