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Klassenfahrt nach Liverpool - Eindrücke aus Sicht der blinden Schüler


20.06.2014

Vieles haben die Schülerinnen und Schüler der Hannah-Arendt-Schule und die Schüler des Landesbildungszentrums für Blinde bei ihrer Zusammenarbeit schon gemeinsam gelernt. Aber  dies sollte natürlich nicht vor den Schultüren aufhören. Und so war es nur folgerichtig, dass sich die Klassen auch gemeinsam auf den Weg nach Liverpool machten, als die Klassenfahrt anstand.

Da sich die blinden Schüler natürlich nicht in Liverpool auskannten, brauchten sie die Unterstützung ihrer sehenden Mitschülerinnen und Mitschüler, um in der quirligen Stadt „nicht vom Weg abzukommen“ und Informationen über Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Stadt zu erfahren. Die Stadt Liverpool hat sich besondere Gedanken um Menschen mit Handicaps gemacht: Nahezu alle Bordsteinkanten sind an den Straßenüberquerungspunkten abgesenkt und auch die Signalgeber der Ampelanlagen sind auf Sitzhöhe angebracht. Eine besondere Überraschung waren die taktilen Bodenkennzeichnungen an „Straßenecken“, die das Überqueren einer Straße in die richtige Richtung für blinde Menschen erleichtern soll (siehe Foto).

Alle Schülerinnen und Schüler, sei es mit oder ohne Handicap haben gemeinsam gezeigt, dass vieles möglich wird, wenn nur alle aufeinander Acht geben. So konnte jeder auf seine Weise eine Fülle von Eindrücken sammeln, an die sie sich noch lange gerne erinnern werden.

Sie finden diesen Bericht z. B. auch hier.

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